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Wachstumspotenziale im Nachbarland

Velen – Die Niederlande sind zwar der wichtigste Wirtschaftspartner für Deutschland und ganz speziell für Nordrhein-Westfalen, doch es werden längst nicht alle Potenziale ausgeschöpft. Das betonte aktuell Aldo Lodder von der Deutsch-Niederländischen Handelskammer (DNHK) bei einem Business-Frühstück im Velener SportSchloss. Eingeladen hatte die Kammer gemeinsam mit der VR-Bank Westmünsterland Unternehmer aus der Region, um über die Beziehungen zum westlichen Nachbarn zu sprechen.

Rückten den Nachbarmarkt in den Fokus (von links): Aldo Lodder (DNHK), Klaus Luithle (DNHK), Dr. Wolfgang Baecker (VR-Bank), Anna Gewering (DNHK), Matthias Entrup (VR-Bank), Torsten Sieverding (VR-Bank), Dr. Jürgen Wigger (Bewital), Helmut Ebbert (Bresser GmbH)
Foto: VR-Bank

Der Umfang des bilateralen Handels betrug im vergangenen Jahr rund 161,3 Milliarden Euro. Doch das Volumen lässt laut Lodder in den verschiedenen Branchen wie Dienstleistung, Handel, Industrie und Landwirtschaft noch weiter steigern, zumal die Niederlande mit ihrer gesamten Infrastruktur und der Offenheit für innovative Produkte den Unternehmen ein gutes Umfeld böten.

Dass ein solches Engagement lohnenswert ist, betonte Helmut Ebbert, Geschäftsführer der Bresser GmbH aus Rhede und berichtete von der Übernahme einer holländischen Firma durch sein Unternehmen. Es sei nicht nur gelungen, vertrauensvoll mit den dortigen Beschäftigten zusammenzuarbeiten, sondern auch, den Betrieb erfolgreich in den weltweiten Konzern zu integrieren. Wichtig sei es in dem gesamten Prozess gewesen, „die Menschen mitzunehmen“.

Von einem gelungenen Joint-Venture mit einem niederländischen Unternehmen berichtete Dr. Jürgen Wigger, Geschäftsführer der Bewital Unternehmensgruppe aus Südlohn. Er merkte allerdings an, dass sich eine Finanzierung durch niederländische Geldinstitute als Folge der dortigen Bankenprobleme in jüngster Zeit als sehr schwierig erwiesen habe und die Transaktion letztlich durch heimische Banken getragen worden sei. Beide Unternehmer sehen ihr Engagement als veritable Chance, auf dem niederländischen Markt mit seinen rund 16,7 Millionen Bürgern, neue Kunden gewinnen und Märkte erschließen zu können.

Lodder wies zudem darauf hin, dass sich das Problem des Fachkräftemangels erheblich abschwächen ließe, wenn niederländische Grenzgänger verstärkt hierzulande zum Einsatz kämen. Dazu müsste darüber informiert werden, welche Möglichkeiten auf deutscher Seite bestehen. Die unterschiedlichen Sozialversicherungssysteme würden auch häufig als Hemmnis genannt, doch in Wirklichkeit seien diese Hürden leicht überwindbar.

VR-Bank-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker stellte heraus, dass mit dem Business-Frühstück die Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen mit den Niederlanden unterstrichen worden sei.

Freitag, 11. September 2015
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