Wed Feb 20 11:02:55 CET 2019

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Ein Tag IT

Gescher - Eine steile Berufskarriere genießen wie Facebook-Begründer Marc Zuckerberg oder ein Leben fristen als isolierter Computer-Nerd? Über Berufschancen und Berufsbilder im IT-Bereich herrschen in den Köpfen junger Menschen viele Vorurteile. Die d.velop AG in Gescher, eines der größten von rund 200 IT-Unternehmen im gesamten Kreisgebiet, hat deshalb Schüler der zehnten Jahrgangsstufe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Stadtlohn ins Unternehmen eingeladen.

Einen ganz Tag lang IT-Luft schnuppern konnte jetzt der Informatik-Kurs des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Stadtlohn bei d.velop in Gescher.
Foto: WFG
Der Informatikkurs der Schule erhielt bei d.velop einen Einblick, wie das Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern Software für das Dokumentenmanagement entwickelt und vertreibt. Als Unternehmen, das junge Fachkräfte bevorzugt aus der Region rekrutiert, stellt d.velop eine sogenannte „Mint-Lernstation“, die weiterführende Schulen im Kreis Borken über das zdi-Zentrum Kreis Borken kostenlos nutzen können. Die Schüler können wahlweise einen HTML-Workshop, einen Social-Media-Workshop, einen Video-Workshop oder eine Betriebsbesichtigung buchen. Über die verschiedenen Angebote will d.velop Einblicke in den IT-Alltag bei d.velop gewähren. „Man denkt ja eher, Programmierer sitzen allein in ihrer Hütte“, erklärt Schüler Lennart Küpers, als er beim Betriebsrundgang offene freundliche Großraumbüros entdeckt und lernt, wie wichtig der Austausch und das Zusammenarbeiten in Teams ist.

Beim Social Media-Workshop kommt der zehnköpfige Informatikkurs mit Eva-Maria Würz, die bei d.velop Betriebswirtschaft dual studiert, ins Gespräch. Sie erklärte den Schülern mehr über das Unternehmen und vor allem seine Ausbildungsmöglichkeiten. „Die jungen Menschen begegnen sich bei den Unternehmensbesuchen auf Augenhöhe. Das ist ein idealer Weg, für das Unternehmen, frühzeitig Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften aufzunehmen und für die Schülerinnen und Schüler, um einen realitätsnahen Einblick in Mint-affine, berufliche Anforderungen zu erhalten“, erklärte Katharina Höing, Projektleiterin im zdi-Zentrum Kreis Borken. In dem unter dem Dach der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) angesiedelten zdi-Zentrum Kreis Borken bündelt sie gemeinsam mit Gabi Wenke seit Anfang 2014 alle Angebote und steht weiterführenden Schulen dabei als zentrale Koordinierungs- und Buchungsstelle zur Verfügung. Sechs weitere Unternehmen im Kreis Borken sind aktuell Mint-Lernstation.

„Die Schüler waren begeistert von ihrem abwechslungsreichen Praxistag bei d.velop. Die Verknüpfung zwischen erlernten theoretischen Unterrichtsinhalten und möglichen Anwendungen in der Berufspraxis fand sehr zielgruppengerecht statt. Dadurch, dass die Reise in den Nachbarort nach Gescher führte, passte sie sehr gut in unser zeitliches Kontingent“, berichtete Maria Witte, die am Geschwister-Scholl-Gymnasium für die Studien- und Berufsorientierung zuständig ist.

Den Erfahrungs- und Lernwert der Mint-Lernstation bewertet auch Gabriele Heidemann, Prokuristin bei d.velop, positiv: „Software aus Nullen und Einsen ist ja nicht wirklich begreifbar. Mit einem Besuch bei uns bekommen die Schüler einen ersten Einblick, was alles zur Software-Entwicklung gehört. Dadurch bekommen sie eine konkretere Vorstellung davon, was den Beruf eines Wirtschaftsinformatikers ausmacht.“

Und Juliana Niedermeier, Personalreferentin bei d.velop, ist sich sicher, dass sich nach dem ersten Kennenlernen auch weitere Kontakte ergeben können: „Die Schüler haben in diesem Projekt die Möglichkeit alle Fragen zum Thema Ausbildung bei d.velop direkt zu stellen. Als Unternehmen, das sich an den Mint-Lernstationen beteiligt, sind wir zuversichtlich, den einen oder anderen Schüler nach den Workshops noch einmal bei uns wiederzusehen.“

Freitag, 19. Dezember 2014
Drucken Versenden Permalink Merken