April 23, 2019

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Kreissparkasse Steinfurt muss Handeln

Kreis Steinfurt – Die anhaltende Niedrigzinsphase und wachsenden Regularien zwingen die Kreissparkasse Steinfurt – trotz eines in der Summe guten Geschäftsjahres 2015 – zum Handeln: Auf der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse in Ibbenbüren kündigte der Vorstand einen zehnprozentigen Stellenabbau bis 2019 an. Der Abbau soll ausschließlich durch normale Fluktuation, ohne Kündigungen erfolgen.

Rainer Langkamp (Mitte), Jürgen Brönstrup (links) und Heinz-Bernd Buss stellten die Bilanz des Geschäftsjahres 2015 vor
Foto: Kreissparkasse
Im Gespräch mit der Presse betonte Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt dass 2015 ein gutes Jahr gewesen sei. Kein einfaches, aber ein Jahr, in denen viele Stellschrauben gegriffen und letztendlich für ein gutes Wachstum gesorgt hätten. „Wir haben eine gute Substanz aufgebaut. Denn die benötigen wir für die kommenden Jahre, die nicht nur für die Kreissparkasse, sondern für alle deutschen Kreditinstitute sehr herausfordernd werden“, betonte Langkamp, der dabei insbesondre die Folgen der Niedrigzinsphase im Blick hatte, die sich für alle Geldinstitute in geringeren Zinsüberschüssen und damit auch geringeren Erträgen niederschlage. Mit der Verkleinerung der Personaldecke um circa 70 Stellen bis 2019 und der daraus resultierenden Kosteneinsparung will sich die Kreissparkasse rechtzeitig auf diese Entwicklung einstellen. „Kündigungen wird es aber nicht geben. Wir bauen die Stellen durch altersbedingte Fluktuation, Altersteilzeit und die Verringerung unserer Auszubildendenquote ab“, stellte Pressesprecher Thorsten Laumann auf Nachfrage klar. Mit den Zahlen, die die Kreissparkase im vergangenen Jahr, trotz der genannten Herausforderungen, erzielte, zeigten sich der Vorstandschef und seine Vorstandskollegen Heinz-Bernd Buss und Jürgen Brönstrup indes zufrieden: Die Bilanzsumme des größten Kreditinstitutes im Kreis Steinfurt ist demnach um 5,9 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro gestiegen. Der Kreditbestand erhöhte sich auf 2,8 Milliarden Euro und die bilanzwirksamen Kundeneinlagen stiegen um 9,1 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Ein deutliches Plus verzeichnete die Kreissparkasse auch bei ihren Darlehenszusagen, die um 35 Prozent von 459 Millionen Euro auf 620 Millionen Euro stiegen. In der Summe erhöhte sich so das Kundengeschäftsvolumen um 5,6 Prozent auf 5,83 Milliarden Euro und die Kreissparkasse erwirtschaftete einen Jahreserlös von 5,5 Millionen Euro. Der größte Wachstumsträger war 2015 das Einlagen- und Wertpapiergeschäft. So lagen zum Jahresende in den Wertpapierdepots der Sparkasse 637,1 Millionen Euro – ein Plus von 2,9 Prozent. „Besonders mit Blick auf die Altersvorsorge nutzen immer mehr Kunden Anlageprodukte aus dem Wertpapierbereich. Denn die erwirtschaften auf lange Sicht eine auskömmliche Rendite“, erläuterte Brönstrup. Darlehen in Höhe von 299 Millionen Euro (plus 22 Prozent) hat die Kreissparkasse allein für Unternehmen und Selbstständige bereitgestellt – der höchste Wert in ihrer Geschichte. Auch das Leasinggeschäft lag mit 20,8 Millionen Euro wieder auf einem hohen Niveau. Für Erneuerbare Energien hat die Sparkasse 18 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Seit dem Jahr 2000 sind das insgesamt über 330 Millionen Euro. Für Existenzgründer lag das bereitgestellte Kreditvolumen bei 6,5 Millionen Euro. „Mehr als 200 Arbeitsplätze wurden dadurch geschaffen oder bei Übernahmen von Unternehmen gesichert“, so Brönstrup. Einen Rekordwert gab es auch bei den Darlehenszusagen für Privatpersonen. Sie stiegen um 40 Prozent auf 293 Millionen Euro. Die Kunden bezahlten damit in erster Linie rund 1.400 Wohneinheiten, die die Kreissparkasse vermittelt und finanziert hat. Knapp 2.700 Girokonten haben die Mitarbeiter der Sparkasse 2015 in enger Abstimmung mit den Kommunen für Flüchtlinge eröffnet. „In Spitzenzeiten bis zu 60 am Tag“, wies Buss auf eine weitere Besonderheit des vergangenen Jahres hin.
Mittwoch, 2. März 2016
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