Breitbandausbau in Ahaus geht weiter

Ahaus – NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser hat gemeinsam mit Bürgermeisterin Karola Voß und Landtagsmitglied Heike Wermer in Ahaus eine neue Breitbandleitung in Betrieb genommen. Damit geht der Breitbandausbau in den Außenbereichen der Stadt weiter voran.

„Eine leistungsfähige Breitbandversorgung im ländlichen Raum ist unverzichtbar. Wir müssen dabei den Ausbau der Glasfasernetze verstärken, um den erwarteten Bedarf der Bevölkerung und der Unternehmen an hohen Bandbreiten langfristig zu decken“, betonte Heinen-Esser in Ahaus-Wüllen.
 

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Ahaus startete im Juli 2018 und erfolgt in zehn Bauabschnitten. Ende 2018 wurden die Anschlüsse der ersten beiden Abschnitte in Betrieb genommen. Mit Wüllen folgte ein weiteres Teilstück, von dem insgesamt 62 Haushalte profitieren. Im Zuge der Maßnahme werden bis Mitte 2020 die 870 Breitband-Hausanschlüsse erstellt und 580 km Leerrohre in zehn Bauabschnitten verlegt. Insgesamt wurden bereits über 99 Kilometer Glasfaserleitung verlegt.
„Mit dem Breitbandausbau werden die Wohngebiete der Stadt noch attraktiver. Auch für viele Unternehmen ist der Glasfaseranschluss ein wichtiges Kriterium für Standortentscheidungen“, erklärte die Landwirtschaftsministerin.
Insgesamt förderte das Land den Ausbau des Glasfasernetzes in Ahaus mit 13,8 Millionen Euro. Die Mittel zur Förderung des Breitbandausbaus stammen aus dem Programm „Ländlicher Raum 2014-2020“, mit dem das Landwirtschaftsministerium eine speziell auf den ländlichen Raum ausgerichtete Breitbandförderung zur Verfügung stellt. Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und Landesmittel der Digitalen Dividende II finanzieren dieses Förderangebot. Damit unterstützt NRW die ländlichen Kommunen dort, wo kein marktgetriebener Ausbau der Breitbandnetze stattfindet. Bis zu vier Millionen Euro je Projekt vergibt das Land. Der Regelfördersatz beträgt 90 Prozent.
 

Montag, 6. Mai 2019