May 30, 2020

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Rheine: Grünes Licht für Innenstadt-Architekturkonzept

Rheine – Der Rat der Stadt Rheine hat das Architekturkonzept für den Umbau des Innenstadtquartiers, das auch das Rathauszentrum mit der Mall und den dort beherbergten Unternehmen umfasst, einstimmig beschlossen.

Teil des Beschlusses ist auch eine Bürgerversammlung, um die Bürgerinnen und Bürger über das Projekt zu informieren. Außerdem vereinbarte der Rat, das Thema grundlegend neu zu beraten, sollten sich im Zuge der Corona-Krise die Zuschüsse seitens des Landes erheblich verringern oder sich die finanzielle Lage des städtischen Haushaltes grundlegend verschlechtern.

Nach zwölf Jahren Leerstand der ehemaligen Hertie- und Mensing-Flächen und der damit verbundenen schwierigen Situation für alle Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen in der Umgebung soll das Areal durch den Umbau nun signifikant aufgewertet werden. Die ehemaligen Hertie-Gebäude gelten aktuell als nicht mehr zukunftsfähig. Weil der Komplex aufgrund der Größe und der fehlenden Belichtung nicht umgenutzt werden kann, ist es notwendig, das Innenstadtquartier im Bereich Staelscher Hof umzubauen. Durch eine Fuge zwischen dem Rathauszentrum und dem geplanten Stadthotel entstehen zwei optimal belichtete Baukörper. Eine freundlich gestaltete Rathauspassage zwischen Matthiasstraße und Staelschem Hof bindet das Quartier zudem noch besser an den ZOB an. sInsbesondere das Stadthotel und die ebenfalls in das Projekt einbezogene Stadtbibliothek werden in Zukunft wichtige Frequenzbringer für diesen innerstädtischen Bereich sein.

Die Neustrukturierung, Modernisierung und Sanierung des Innenstadtquartiers werden nach der derzeitigen Schätzung der Fachplaner etwa 45 Millionen Euro kosten. Der aktuell vom Rat der Stadt Rheine gefasste Beschluss hat jedoch noch keine finanziellen Auswirkungen. Beschlossen wurde zunächst die Variante eins als Grundlage für die nächste Planungs- und Entwurfsphase. Die Stadtverwaltung plant das Bauvorhaben trotz der gegenwärtigen Krise weiter. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass die Entwicklungen im Bereich des geplanten Stadthotels zum Erliegen kommen und die gesamte Umgebung weiter an Attraktivität verliert. Gerade in der Corona-Krise will die Stadt die Anstrengungen in der Innenstadt intensivieren, um den Standort für die Zukunft zu stärken.

Auch für die heimische Wirtschaft ist ein Voranschreiten des Projektes trotz der gegenwärtigen Lage wichtig. Im prognostizierten ökonomischen Tal führen Investitionen zu einem wirtschaftlichen Aufschwung. Das geplante Bauprojekt umfasst viele verschiedene Gewerke, die in ihrer Größenordnung auch für die lokalen Firmen und Betriebe interessant sind. Es ist außerdem zu erwarten, dass das Projekt auch Investitionen der Anlieger nach sich ziehen wird, die der heimischen Wirtschaft ebenfalls gut tun werden.

Die Attraktivierung des Quartiers rund um das geplante Stadthotel und das Rathauszentrum ist nur einer von vielen positiven Effekten. Durch die energetische Sanierung des Rathauszentrums werden nicht nur Energiekosten eingespart, das Projekt dient – ebenso wie beispielsweise die geplante Dachbegrünung – auch dem Klimaschutz. Durch den Umbau des Rathauszentrums entstehen außerdem zusätzliche Büroflächen für die Stadtverwaltung. Dadurch entfallen zum einen Kosten für die Anmietung externer Büroflächen in Rathausnähe und zugleich werden die Funktionsabläufe innerhalb der Verwaltung verbessert. Auch für die Bürgerinnen und Bürger sind die Mitarbeiter zukünftig leichter auffindbar, was die Bürgerfreundlichkeit der Stadtverwaltung weiter verbessert.
 

Donnerstag, 2. April 2020
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