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Stadtlohn: Krankenhaus fusioniert mit Klinikum Westmünsterland

Stadtlohn – Das Klinikum Westmünsterland und die Krankenhaus und MVZ Maria-Hilf Stadtlohn GmbH gehen künftig gemeinsame Wege. Die Gesellschafter der beiden Krankenhausträger haben gestern (28. Juni) einen entsprechenden Beitrittsvertrag unterschrieben.

Stellten gemeinsam die Fusionspläne vor (von links): Christoph Bröcker (Geschäftsführer KWML), Bürgermeister Helmut Könning (Kuratoriumsmitglied der Stiftung Maria-Hilf Stadtlohn), Jürgen Büngeler (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender KWML), Klaus Ehling (Aufsichtsratsvorsitzender KWML), Michael Saffé (noch Geschäftsführer Stiftung Maria-Hilf Stadtlohn, bald Geschäftsführer Klinikum Westmünsterland), Berthold te Vrügt Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Maria-Hilf Stadtlohn), Dr. Frank Bierbaum (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Klinikum Westmünsterland), Ludger Hellmann (Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Westmünsterland)
Foto (Quelle): Klinikum Westmünsterland

Damit wird Stadtlohn zum insgesamt sechsten Krankenhausstandort des Klinikums Westmünsterland. Die Stiftung Maria-Hilf Stadtlohn, als Träger des Stadtlohner Krankenhauses und der angeschlossenen Einrichtungen, wird im Rahmen des Beitritts Mitgesellschafter der Klinikum Westmünsterland GmbH und trägt damit auch Mitverantwortung für die Entwicklung aller anderen Standorte. 

Ziel der Fusion ist nach Angaben der Gesellschafter die Sicherung einer qualitativ hochwertigen, wohnortnahen und flächendeckenden Patientenversorgung im Kreis Borken. „Bund und Land forcieren das Tempo bei ihren Reformanstrengungen im Bereich der Krankenhausplanung. Von den Krankenhausträgern wird dabei der enge Schulterschluss und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit erwartet“, räumte der Stadtlohner Kuratoriumsvorsitzende, Berthold te Vrügt, ein.

Der Beitritt des Stadtlohner Krankenhauses zum Klinikum Westmünsterland habe das Potenzial, zu einem Vorzeigeprojekt für die Versorgungsstrukturen im ländlichen Raum zu werden, weil er in partnerschaftlichem Geist an der Weiterentwicklung einer zeitgemäßen Versorgungsstruktur arbeite, ohne einzelne Standorte in Frage zu stellen, so te Vrügt weiter. „Mit diesem Schritt stärken wir unsere Reaktionsfähigkeit in Hinblick auf die zu erwartenden Anforderungen der Politik. Wir überlassen die Qualitätsmedizin von morgen nicht den Maximalversorgern in den Ballungszentren, sondern sichern ihren festen Platz im Westmünsterland“, versicherte auch der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Westmünsterlands, Klaus Ehling. Er zeigte sich davon überzeugt, dass sich die Qualität der Krankenversorgung besser gemeinsam als in direktem Wettbewerb zueinander entwickeln lasse.

Einen Personalabbau werde es im Zuge der Fusion nicht geben. Alle rund 850 Mitarbeiter des Stadtlohner Krankenhauses können ihre Arbeit mit gleichen Verträgen im Klinikverbund Westmünsterland fortsetzen. Zudem erhoffen sich die Beteiligten Synergien auf dem Feld der Mitarbeitergewinnung, wie te Vrügt erklärt: „Der Zusammenschluss eröffnet Perspektiven sowohl in der Sicherung der medizinischen Versorgung im Kreis als auch hinsichtlich einer gemeinsamen Positionierung als attraktiver Arbeitgeber für dringend benötigte Fachkräfte.“

Freitag, 29. Juni 2018
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