Mon Sep 24 17:08:36 CEST 2018

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Berentzen: Umsatz sinkt, Profitabilität steigt

Haselünne – Der Getränke- und Spirituosenhersteller Berentzen aus Haselünne hat seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2018 vorgelegt. In den ersten sechs Monaten des Jahres erzielte die Unternehmensgruppe zwar einen geringeren Konzernumsatz in Höhe von 78,4 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 80 Millionen Euro). Das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Berichtszeitraum allerdings um 10,1 Prozent auf 4,6 Millionen Euro (Vorjahr 4,1 Millionen Euro), das Konzernbetriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 8,2 Millionen Euro (Vorjahr 7,6 Millionen Euro).

Die Umsatzrendite (EBIT-Marge) stieg von 5,2 auf 5,8 Prozent. Die Berentzen-Gruppe erzielte insgesamt ein Konzernergebnis von 2,7 Millionen Euro (Vorjahr 1,2 Millionen Euro).

„Die deutlichen Zuwächse bei EBIT und EBITDA zeigen unsere gesteigerte Profitabilität“, erklärt Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Vor allem eine höhere Rohertragsmarge sei für diese Entwicklung verantwortlich. „Wir sind aber auch sehr stolz darauf, dass wir unser Konzernergebnis vor dem Hintergrund niedrigerer Zinsaufwendungen mehr als verdoppeln konnten“, so Schwegmann weiter.
 
Hingegen habe man im Hinblick auf die Konzernumsatzerlöse ursprünglich höhere Erwartungen an das erste Halbjahr 2018 gehabt. „Allerdings konnten wir dank eines guten zweiten Quartals den Umsatzrückgang im Vergleich zum ersten Quartal signifikant reduzieren“, erläutert Schwegmann. So lagen die Umsatzerlöse nach den ersten drei Monaten diesen Jahres noch um 6,2 Prozent unter Vorjahr. Die Konzernumsatzerlöse seien im zweiten Quartal dieses Jahres gegenüber denen des zweiten Quartals 2017 gewachsen.
 
Ursächlich für den Umsatzrückgang seien nicht zuletzt auch die anhaltenden Herausforderungen im Segment Frischsaftsysteme. Wie schon im letzten Quartalsbericht gemeldet, zeigte der bedeutsame Markt in Frankreich nach Angaben von Berentzen markante Absatzschwächen bei den Fruchtpressen. „Wir müssen erkennen, dass wir in den vergangenen Jahren einen zu hohen operativen Fokus auf das Absatzvolumen gelegt haben, während wir uns zu wenig ambitioniert um die Entwicklung neuer, innovativer Geräte gekümmert haben. Genau das ist jedoch essenziell für nachhaltig hohe Absatzzahlen insbesondere in bereits etablierten Märkten. Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb innovativer Geräte müssen künftig noch stärker als bisher der Kern unseres Geschäfts im Segment Frischsaftsysteme sein und so für die richtigen Wachstumsimpulse sorgen“, gibt Schwegmann die Marschroute für die kommenden Monate vor.
 
Im Segment Alkoholfreie Getränke seien weiterhin die eigenen Marken sehr erfolgreich. Auch das Geschäft mit den Mineralwässern habe sich in der ersten Jahreshälfte positiv entwickelt. „Das zeigt uns, dass wir im Bereich der alkoholfreien Getränke mit unseren eigenen Marken auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Schwegmann. „Wir wachsen gegenüber einem bereits starken ersten Halbjahr 2017.“ Die Umsatzerlöse im Segment Spirituosen seien hingegen zwar leicht rückläufig gewesen, allerdings hätten die Kernmarken in der Summe eine positive Entwicklung verzeichnet.
 
„Wir sind weiterhin überzeugt, dass wir die selbstgesteckten Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2018 im Hinblick auf EBIT und EBITDA erreichen werden“, betont Schwegmann. Allerdings würden die Konzernumsatzerlöse höchstens das untere Ende der bisher erwarteten Bandbreite erreichen. „Vor allem aufgrund des Umsatzrückgangs im ersten Quartal und trotz der positiven Dynamik im zweiten Quartal wird es nicht mehr möglich sein, die obere oder mittlere Umsatzgröße unserer Prognosebandbreite zu erreichen“, so Schwegmann. Dennoch rechne man für das zweite Geschäftshalbjahr mit einem positiven Effekt durch die vielfältigen schon angestoßenen und bereits kommunizierten Maßnahmen. Daher erwartet der Vorstand nun Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite zwischen 162,8 und 171,2 Millionen Euro (2017: 160,4 Millionen Euro). „Wir gehen also für das Geschäftsjahr 2018 insgesamt weiterhin von einem Umsatzplus gegenüber 2017 aus“, betonte er.

Dienstag, 14. August 2018
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