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Breitbandausbau: Fördermittel für Rhede und Gronau

Düsseldorf/Rhede/Gronau - Der Kreis Borken erhält über 7,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Landesprogramm NGA Ländlicher Raum für den Breitbandausbau. Die Fördergelder fließen in die Kommunen Rhede (2,76 Millionen Euro) und Gronau (4,81 Millionen Euro).

Über die Förderbescheide freuten sich (von links): Jörg Pieper (Bezirksregierung Münster), Bürgermeisterin Sonja Jürgens (Gronau), Ministerin Ursula Heinen-Esser, Inken Steinhauser (WFG) und Bürgermeister Jürgen Bernsmann (Rhede).
Foto/Quelle: WFG

Bereits im April 2018 waren 55 Millionen Euro Fördermittel aus diesem Programm bewilligt worden. Im dritten Quartal wurden nun vom Land insgesamt elf Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von knapp zehn Millionen Euro bewilligt. Davon stammten allein zehn Förderanträge aus dem Kreis Borken. „Aktuelle Anwendungen wie Cloud Computing oder Telemedizin, aber auch die moderne Landwirtschaft benötigen Bandbrei-ten von mehreren Hundert Megabit pro Sekunde. Deshalb freue ich mich sehr, heute weiteren Förderprojekten das Startsignal geben zu können", erklärte NRW-Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser bei der Überreichung der Förderbescheide in Düsseldorf.

Mit den Förderbescheiden ist nun auch in den Städten Gronau und Rhede der Startschuss für den Breitbandausbau im Außenbereich erfolgt, sodass weitere Haushalte im Kreis Borken mit Glasfaserleitungen bis ins Gebäude versorgt werden können. Inken Steinhauser, Leiterin Digitalisierung bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG), rechnet damit, dass es jetzt schnell vorangeht: „Bis 2020 können 40 Prozent der Haushalte im Kreis Borken mit einem nachhaltigen und leistungsstarken Glasfaseranschluss versorgt sein. Es gab schon etliche Spatenstiche im Kreis und der Glasfaserausbau wird dank der bewilligten Förderprojekte an vielen Stellen gleichzeitig vorangetrieben.“

Die WFG hat alle Kommunen im Kreis Borken beim Breitbandausbau begleitet und bei der Antragstellung unterstützt. WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider blickt auf eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Insbesondere der sehr guten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster ist es zu verdanken, dass die Förderanträge erfolgreich gestellt werden konnten.“ Für die weitere Zusammenarbeit mit den Kommunen steht seit Anfang Oktober auch die neue Breitbandkoordinatorin für den Kreis Borken Lara Telaar als Ansprechpartnerin zur Verfügung: „Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen“, betont sie.

Info:
Das Programm „Ländlicher Raum 2014-2020“ des nordrhein-westfälischen Landesministeriums ist eine speziell auf den ländlichen Raum ausgerichtete Breitbandförderung. Die Förderung wird aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus Landesmitteln der Digitalen Dividende II finanziert.

Die ländlichen Kommunen werden mit dem Förderangebot durch das Land bislang mit bis zu zwei Millionen Euro je Einzel-Projekt dort unterstützt, wo kein marktgetriebener Ausbau der Breitbandnetze stattfindet. Der Regelfördersatz beträgt 90 Prozent. Die eingegangenen Förderanträge werden zu quartalsweisen Stichtagen bewertet, dabei ist die Bereitstellung von zukunftsfähigen Glasfaseranschlüssen ein wichtiges Kriterium.

Mittwoch, 17. Oktober 2018
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