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Speed-Dating: „Wer hier teilnimmt, der will auch“

Fürstenau – Nach nur 15 Minuten war klar, ob Arbeitgeber und Bewerber die Zusammenarbeit beginnen oder nicht. Beim ersten „Speed-Dating“ der kommunalen Arbeitsvermittlung Maßarbeit des Landkreises Osnabrück in Fürstenau nahmen neun Bewerber teil. Und es hat funktioniert: Erste Teilnehmer starteten gleich einen Tag später in ihrem neuen Job.

Erfolgreiches Speed-Dating in Fürstenau (hinten von links): Simon Lübke, Hildegard Hesselbarth von der MaßArbeit, Heike Pöppinghaus, Dominik Dietzel, André Horstmann sowie (vorne von links) Manuela Klein, Christa Schuckmann, Bernhild Diekriede, Daniel Haarannen von der MaßArbeit und Brigitte Mathlage
Foto: MaßArbeit / Peter Selter

„Wir haben viele gute Bewerber innerhalb kurzer Zeit kennen gelernt“, betonte Dominik Dietzel von der Soziale Dienste Handwerk (SDH) GmbH, einer Einrichtung der Kreishandwerkerschaft Osnabrück. Zusammen mit seiner Pflegedienstleiterin Heike Pöppinghaus seien sie sofort dabei gewesen, als die Maßarbeit zum ersten Speed-Dating einlud, so die Pflegeexperten. Denn Jobs als Betreuungskräfte und Altenpflegehelfer für Einrichtungen für hilfsbedürftige Menschen standen jetzt im Fokus des ersten „Datings“. Damit sei auch für Bernhild Diekriede, Heimleiterin des St. Josefshauses in Wallenhorst, klar gewesen, für ihre Einrichtung ebenfalls zum Speed-Dating in die Außenstelle der Maßarbeit nach Fürstenau zu fahren.

„Speed-Dating“, also „schnelles Kennenlernen“ ist eine vor rund 20 Jahren in den USA entworfene Methode, damit Menschen schneller zueinander finden. Nach sieben Sekunden soll – so sagen es die Wissenschaftler – zwischen Menschen klar sein, ob man sich sympathisch ist oder nicht. Da es bei einem Job aber um mehr als nur um Sympathie geht, müssten jedoch 15 Minuten ausreichen, um klar zu haben, ob man versucht zusammenzuarbeiten, oder eben nicht. So jedenfalls war es die Idee, die die Vermittlungsexperten des Arbeitgeberservices der Maßarbeit des Landkreises Osnabrück jetzt in die Tat umgesetzt haben.

Vermittlerin Hildegard Hesselbarth vom MaßArbeit-Arbeitgeberservice für Bramsche,  Wallenhorst sowie die Samtgemeinden Fürstenau und Neuenkirchen verantwortlich, hatte die Aktion in Fürstenau organisiert. Der Vorteil: Zwischen den Bewerbern und den Personalverantwortlichen der Betriebe ist kein langwieriger Schriftverkehr und keine langfristige Terminierung notwendig. Und die persönliche Ausstrahlung eines Arbeitsuchenden steht gleichwertig neben der formalen Qualifikation in Schriftform.

Der Erfolg des ersten Speed-Datings kann sich sehen lassen: Manuela Klein aus Bramsche beispielsweise war eine der Bewerber, die kurz nach dem Speed-Dating ihre Arbeit aufnehmen konnte. Für sie heiße es jetzt, alles zu geben und sicherzustellen, nach der Probezeit auch übernommen zu werden.

„Mit dem Speed-Dating ist praktisch die erste Hürde für eine mögliche Zusammenarbeit ganz schnell genommen“, erklärte Bernhild Diekriede, die sich über das Engagement des Arbeitgeberservices, aber auch der Bewerber selbst freute. „Wer hier teilnimmt, der will auch“, so die Leiterin des St. Josefshauses. Auch der SDH war die Aktion des Arbeitgeberservices sehr willkommen, da es Planungen gebe, eine weitere Wohngruppe in Hollage einzurichten.

Hildegard Hesselbarth betonte, dass dieses Format für alle Seiten funktioniere. „Darüber, dass die Arbeitgeber so offen und kooperativ sind, freuen wir uns besonders“, so die Organisatorin. Das erste Speed-Dating in Fürstenau werde sicher nicht das letzte sein.

Montag, 7. Januar 2019
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