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50 Jahre WFG

Ahaus - Einen Blick zurück, aber auch nach vorne warf die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) vor rund 200 Gästen bei der Jubiläumsfeier anlässlich des 50-jährigen Bestehens der WFG im Kulturquadrat Ahaus.

Bei der Jubiläumsfeier der WFG (von links): WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider, Moderatorin und Wirtschaftsjournalistin Anke Henrich, Oberkreisdirektor i.R. Raimund Pingel, Regierungspräsidentin Dorothee Feller, Benedikt Kisner (Geschäftsführer Netgo), Landrat Dr. Kai Zwicker, Anja Kühlkamp (NRW.Invest), Carsten Sühling (Geschäftsführer Spaleck GmbH & Co. KG)
Foto: WFG

„Den damaligen Gründungsvätern und -müttern gilt auch heute noch Dank und Respekt, allen voran dem damaligen Oberkreisdirektor Karl Rudolph und dem langjährigen Landrat Franz Skorzak“, betonte Landrat Dr. Kai Zwicker. In seiner Rede blickte er auf wichtige Meilensteine der WFG zurück. „Die steigende Arbeitslosigkeit und die großen Probleme durch den Niedergang der Textilindustrie, die Monostruktur, die unzureichende Bildungslandschaft, die Hochschulferne, eine mangelhafte Verkehrsinfrastruktur und die Randlage an der Grenze zu den Niederlanden – all diese Probleme waren im Kreis damals die Frage auf, was man tun konnte. Die Antwort war die Gründung der WFG, eine Bündelung der Kräfte“, blickte Zwicker zurück.

Die Arbeit der WFG war in den Folgejahren von verschiedenen Aufgabenfeldern geprägt, angefangen bei der Gründungs- und Betriebsberatung über die Innovationsberatung bis hin zur Fachkräftesicherung. Ein Feld, das die WFG in den vergangenen Jahren besonders stark in den Fokus gerückt hat, ist der Breitbandausbau. „Von Anfang an wurde auf Glasfaser als Zukunftstechnologie gesetzt – dadurch ist der Kreis zum Vorreiter geworden“, betonte Zwicker, der die Zusammenarbeit zwischen Kreis, Kommunen, Wirtschaft und der WFG in den vergangenen Jahren als vertrauensvoll, konstruktiv und sachorientiert bezeichnete. Für ihre Leistung hat die WFG gleich zweimal den „Großen Preis des Mittelstands“ erhalten: 2006 nahm Hermann-Josef Raatgering die Auszeichnung als „Wirtschaftsförderer des Jahres“ entgegen, 2012 folgte die Ehrung als „Wirtschaftsförderung des Jahres“ für das gesamte Team.

Auch Regierungspräsidentin Dorothee Feller hob in ihrer Rede bei der Jubiläumsfeier die starke Rolle der WFG hervor: „Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen einerseits sowie zwischen den Unternehmen und den Institutionen andererseits trägt wesentlich dazu bei, dass die Wirtschaft im Kreis Borken so gut darsteht. Ein wichtiger Akteur ist in diesem Zusammenhang die Wirtschaftsförderung: Sie muss zuhören und herausfinden, was die Unternehmen für eine erfolgreiche Entwicklung benötigen. Sie muss immer einen Schritt voraussein und die Erwartungen der Unternehmen in Verwaltungshandeln übersetzen. Genau das macht die WFG seit Jahren erfolgreich“, lobte sie.

In seinem Schlusswort dankte WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider dem WFG-Team für sein Engagement, fachliche Kompetenz und die Bereitschaft, die Aufgabe als Service für die Wirtschaft und die Region zu verstehen. „Das ist eine gesunde Basis, auf der auch in Zukunft gebaut werden kann, denn Wirtschaftsförderung ist ein schnelllebiges Geschäft, das Flexibilität und schnelle Reaktionsfähigkeit erfordert, um passende Schwerpunkte entsprechend der Bedarfe unseres heimischen Mittelstandes zu setzen“, betonte Kleinschneider, der die WFG mit den sieben Schwerpunkten Gründungsberatung, Betriebsberatung, Innovationsberatung, Standortmarketing, Fachkräftesicherung, Breitbandausbau und Digitalisierung gut aufgestellt sieht. Bei allen Aufgaben blicke die WFG voller Optimismus in die Zukunft. „Wir wollen als Wegweiser fungieren, gute Beispiele nach vorn bringen, fachliches Know-how zu Zukunftstechnologien stärken und in die Unternehmen bringen“, so Kleinschneider.

Von Anja Wittenberg Dienstag, 26. Juni 2018
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