Fri Jun 23 12:09:45 CEST 2017

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Rieste – Ohne modernste Technik ist Landwirtschaft in den Industriestaaten schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig. Bei einer Betriebsbesichtigung des Unternehmens Kotte Landtechnik in Rieste haben sich davon rund 30 Unternehmensvertreter auf Einladung des Maschinenbaunetzwerkes der Wachstumsregion Hansalinie überzeugt. Kotte ist einer der größten Hersteller von Flüssigmisttankwagen in Deutschland.

Netzwerktreffen der Wachstumsregion Hansalinie beim Landtechnik-Unternehmen Kotte in Rieste (von links): Professor Dr. Ingmar Ickerott, Dr. Jens Mehmann und Benjamin Bütfering (Hochschule Osnabrück), Thomas Serries (WIGOS) und Dr. Henning Müller (Kotte).
Foto: WIGOS / Robert Kampmann

Professor Dr. Ingmar Ickerott, Dr. Jens Mehmann und der Wirtschaftsingenieur Benjamin Bütfering von der Hochschule Osnabrück referierten bei dem Treffen zum Thema „Simulationsunterstützte Materialflussplanung“. Wie laufen die Materialien durch das Unternehmen? Was kostet mich der Transport? Wie verändern neue Betriebsmittel die Transportwege? Die Referenten zeigten, dass eine Fabrik zwar theoretisch gut geplant, der Materialfluss aber praktisch etwa durch Anbauten an die bestehende Infrastruktur, Pfeiler, Brandschutzwände oder große Maschineninstallationen behindert sein kann. Die Lösung für dieses Problem sind Simulationsprozesse: Alle Daten, also Transportwege unterschiedlicher Materialien von einem Bearbeitungsplatz zum nächsten sowie gesetzliche Vorgaben wie Fahrwegbreiten oder Fluchtwege werden erfasst und für jedes Transportmittel (Förderband, Stapler, Hubwagen oder ähnliches) bewertet. „Simulationswerkzeuge ermöglichen dann die fundierte Betrachtung eines komplexen Produktionslayouts. Bestehende Maschinen, Transportwege und Lager werden übersichtlich abgebildet“, so die Referenten. Anschließend könnten über die Software die Bearbeitungsplätze so verschoben werden, dass am Ende eine bessere Prozesskette entstehe: Im Ergebnis ergebe sich oft eine deutliche Kostenreduzierung.

Viele Anregungen gab es somit für die Teilnehmer des Hansalinien-Treffens, die bei der Betriebsbesichtigung einen Einblick in die Produktionsabläufe bei Kotte bekamen. Der technische Leiter des in vierter Generation familiengeführten Unternehmens, Dr. Henning Müller, eröffnete einen Blick hinter die Kulissen einer Branche, die intensiv auf technische Innovationen setzt. Nur durch zunehmende Digitalisierung der Agrartechnik könne die Landwirtschaft auch künftig den gestiegenen Umwelt-, aber auch Produktionsanforderungen begegnen. „Deshalb arbeiten wir in verschiedenen Projekten auch eng mit der Hochschule Osnabrück zusammen“, erklärte Müller.

Anschließend trafen sich die Unternehmensvertreter zum Erfahrungsaustausch. „Wir freuen uns über die gute Resonanz, denn die Vernetzung der regionalen Betriebe ist ein wichtiges Ziel der Wachstumsregion Hansalinie“, betonte Thomas Serries, Leiter des UnternehmensService der Wirtschaftsförderung WIGOS des Landkreises Osnabrück. In der Wachstumsregion haben sich die Landkreise Cloppenburg, Diepholz, Oldenburg, Osnabrück und Vechta sowie die Stadt Osnabrück zusammengeschlossen, um wirtschaftliche Impulse zu setzen. Das Netzwerk Maschinenbau wird von der WIGOS betreut.

Montag, 15. Mai 2017
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